
2025
Öl auf Leinwand · 242 × 138 cm
Ein monumentales Paradoxon auf über zwei Metern Leinwand: Der Moment, in dem der ohrenbetäubende Lärm einer inneren Explosion in eine tiefe, fast heilige Stille umschlägt. Unten lodert ein viszerales Scharlachrot – ein emotionales Magma, das von einer dunklen, tiefblauen Verwerfungslinie im Zaum gehalten wird. Nach oben hin transformiert sich die Hitze: Die feinen Linien fasern in die kreative Leere eines lichten, cremeweißen Hintergrunds aus und finden dort ihren Frieden. Ein psychischer Resonanzraum über die gewaltige Kraft der Transformation. (Hinweis. Räumlichkeiten in Bild mit KI erstellt) Umgekehrt fordern Hellblau und Rosa unsere Sichtweise heraus – einst vor Jahren als maskuline Farben gelesen, stehen sie heute für eine fließende, weibliche Zartheit. Ein Tanz, der Identität und Form hinterfragt.
Dieses Werk anfragen